Brexit zwingt Airline Flybmi an den Boden

Die Airline British Midland Regional Limited, kurz Flybmi, mit Sitz im schottischen Glasgow, teilte auf ihrer Webseite mit, dass alle Flüge mit sofortiger Wirkung gestrichen seien. “Schweren Herzens müssen wir diese unvermeidbare Ankündigung heute machen”, heißt es in der Mitteilung der Gesellschaft.

Brexit-Pleite

Für die Entscheidung gebe es mehrere Gründe, darunter allgemeine Schwierigkeiten in der Branche, aber eben auch den für Ende März geplanten Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union, teilte das Unternehmen mit. Insbesondere die Herausforderungen durch den Brexit, hätten sich für Flybmi als unüberwindbar erwiesen. Daneben hätten hohe Betriebskosten, etwa für Kerosin, zu der Entwicklung beigetragen. Die erhöhten Kerosinpreise seien auch auf den teilweisen Ausschluss britischer Airlines vom Emissionshandel durch die EU zurückzuführen. Die anhaltende Unsicherheit vor dem Brexit habe zudem dazu geführt, dass der Fluggesellschaft wertvolle Verträge entgangen seien. Flybmi sei nicht mehr dazu in der Lage gewesen, sich “profitable Flugverträge in Europa zu sichern”.

Geld zurück für gebuchte Flüge?

Flybmi-Kunden wurden gebeten, für die Erstattung des Flugpreises ihre Kreditkartenanbieter, Reiseagenturen oder Partnerfluggesellschaften zu kontaktieren. Die Airline hat 17 Maschinen und 376 Mitarbeiter in Großbritannien, Deutschland, Schweden und Belgien. Es wurden Flüge zu 25 europäischen Zielen angeboten. 2018 nutzten rund 522.000 Passagiere Flybmi.

qu/fab (dpa, afp, rtr)

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Pizarros Billardtor rettet Bremen

“Offensiv haben wir einen Plan. Das ist unser Plan, und der richtet sich nicht nach dem Gegner”, hatte Bremens Trainer Florian Kohfeldt vor der Partie ins Sky-Mikrofon prophezeit. Doch der Plan, er war nicht zu erkennen. Zumindest nicht für die Zuschauer.

Die Gastgeber allerdings schienen ihn durchschaut zu haben. Denn von der Werder-Offensivpower vergangener Wochen war nichts zu sehen im Berliner Olympiastadion. Einzig bei einem Konter nach einer Viertelstunde ließen die Bremer in Person von Davy Klaassen ihre Gefährlichkeit aufblitzen. Jedoch unterband Niklas Stark den Vorstoß mit einer Notbremse, die Schiedsrichter Sören Storks jedoch geflissentlich übersah.

Robust gegen den Matchplan

Nicht einmal einen Freistoß gab es, geschweige denn eine persönliche Strafe für den Hertha-Verteidiger. Kohfeldt übte nach der Partie versteckt Kritik am Unparteiischen: “Vielleicht kannst du früh in Überzahl spielen, dann geht die Partie vielleicht auch anders aus”, analysierte er gleich mehrere ruppige Aktionen von Hertha-Profi Stark.

Zweifellos hatten die Berliner Glück, dass der Schiedsrichter ihre manchmal rustikale Gangart nicht ahndete und ihr Matchplan dadurch zunächst aufging. “Wir müssen mehr Aggressivität ins Spiel bringen”, kritisierte Bremens Stürmer Claudio Pizarro nach der Begegnung. ”In der ersten Halbzeit sah es aus, als hätten wir Jungs gegen Profis gespielt”.

Zweimal Aluminium

Bremen, mit bis dahin 36 Toren eine der angriffsstärksten Mannschaften der Liga, kam fast nie in den Strafraum der gut sortierten Herthaner, bei denen vorne vor allem Davie Selke wirbelte. Nach 20 Minuten traf er zunächst freistehend aus 14 Metern nur den rechten Pfosten, wenig später machte er es dann besser, als er eine Vorlage von Salomon Kalou routiniert an Torwart Jiri Pavlenka vorbei ins Netz chippte (25.).

Spätestens in der 38. Minute lag dann sogar das 2:0 in der Luft, als Ondrej Duda einen Freistoß aus 25 Metern an die Unterkante der Latte nagelte. “Wenn sie das 2:0 machen, kann es richtig bitter werden. Ist es aber nicht”, sagte Kohfeldt nach dem Schlusspfiff. Und sein Gegenüber Pal Dardai sah das genauso: “In der ersten Halbzeit musst du die Tore machen, dann passieren solche Dinge nicht.”

Zickzack durch die Mauer

Mit “solchen Dingen” meinte Dardai den mehr als glücklichen Ausgleichstreffer. Die gesamte zweite Hälfte waren die Bremer an Ideen- und Harmlosigkeit kaum zu überbieten gewesen, doch dann warfen sie doch noch alles nach vorne. In der sechsten Minute der Nachspielzeit gab es einen Freistoß aus 18 Metern in zentraler Position. Max Kruse schien sich den Ball zurechtzulegen, aber dann trabte der eine halbe Stunde zuvor eingewechselte Oldie Pizarro an und schoss schlitzohrig durch die Mauer.

Zweimal abgefälscht, landete der Ball tatsächlich zum 1:1-Endstand im Hertha-Tor (90+6.), und Pizarro darf sich nun “ältester Bundesliga-Torschütze aller Zeiten” nennen. Denn mit 40 Jahren und 136 Tagen löste er Mirko Votava, ebenfalls Werder Bremen, als bisherigen Rekordhalter ab. “Ich bin sehr zufrieden. Ich glaube, der Punkt hilft uns”, freute sich der Peruaner, “und ich bin zufrieden, dass ich jetzt der älteste Torschütze der Bundesliga bin”. Hertha und Bremen bleiben damit in der Tabelle unmittelbare Nachbarn und liegen nur einen beziehungsweise zwei Punkte hinter einem Europapokalplatz.

Am Ende gab es also einen schlitzohrigen Tor-Opa, der vor Stolz fast platzte, und zwei Trainer, denen so gar nicht nach Feiern zumute war: Dardai nicht (“Das ist Hektik, Zufall. Den Freistoß hab ich nicht mal geguckt.”) und Kohfeldt nicht (“Heute war nicht der Tag der Euphorie. Heute habe ich mich eher geärgert, dass es nicht so gelaufen ist”.)

Ach ja – und wie war nun eigentlich der Offensiv-Plan der Bremer, der sich nicht nach dem Gegner richtet? Richtig: Der ist 40 Jahre alt und heißt Claudio Pizarro.

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Wer bezahlt, bestimmt – auch bei Imamen?

In Österreich sorgt die Auslandsfinanzierung von Moscheen für hitzige Wortgefechte. Spätestens die Schließung von sieben Moscheen und die Ausweisung dutzender Imame im vergangenen Jahr haben die Emotionen hochkochen lassen. Begründet wurde das harte Vorgehen durch die österreichische Regierung mit dem Verdacht, die muslimischen Geistlichen würden direkt durch die türkische Religionsbehörde bezahlt. Seit 2015 ist dies durch ein neues Islamgesetz im Alpenland untersagt. Darin ist festgehalten, dass eine als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannte Religionsgemeinschaft die laufenden Kosten der Seelsorge aus inländischen Finanzquellen decken muss. Und die Muslime in Österreich sind, im Gegensatz zu Deutschland, seit 100 Jahren als “Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich” gesetzlich voll anerkannt.

Bewusster Konfrontationskurs gegen Muslime? 

Gegen die Regelung sind zahlreiche Verfassungsklagen anhängig, auf deren Entscheidung viele gespannt warten. Der Vorwurf der Kritiker lautet, der österreichische Staat mische sich in die inneren Angelegenheiten der Gläubigen ein. Die konservativ-rechtspopulistische Regierung von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) stören die Klagen allerdings wenig. Dort wurde begonnen, das Gesetz nach seinem Wortlaut umzusetzen. 60 der insgesamt 260 Imame in Österreich werden überprüft. Professor Georg Lienbacher, Mitglied des Österreichischen Verfassungsgerichtshofs, erläutert im Gespräch mit der DW, dass nach dem Gesetzestext auch die Bezahlung eines “ordentlichen Seelsorgers” im Inland zu erfolgen habe. In Deutschland fordern nicht wenige Politiker aus dem konservativen und rechtspopulistischen Lager, dass Deutschland sich daran ein Beispiel nimmt. Aber auch in anderen politischen Lagern wird Handlungsbedarf gesehen.  

Österreich Regierung PK Imame Ausweisung (picture-alliance/dpa/APA/R. Jaeger)

Österreichs Regierung will Härte zeigen: (von rechts) Innenminister Herbert Kickl (FPÖ), Vize-Kanzler Karl-Heinz Strache (FPÖ) und Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP)

Volker Beck, langjähriger Bundestagsabgeordneter der Grünen und lautstarker Kritiker der muslimischen Verbände in Deutschland, fordert den Bundestag zum Handeln auf. Im Gespräch mit der DW plädiert er für ein Transparenzgesetz, das Nichtregierungsorganisationen und Religionsgemeinschaften gleichermaßen erfasst. Das könne Finanzströme aus dem Ausland offen legen - was dringend geboten sei: “Wir wissen bei der Türkei einigermaßen, wie die Auslandsfinanzierung funktioniert. Was die arabischen und die nordafrikanischen Staaten hier treiben, das wissen wir nicht.”

Die heikle Forderung nach mehr Offenheit 

Brisant an einem solchen Vorschlag ist jedoch, dass ausgerechnet deutsche Spitzenpolitiker sich in der Vergangenheit lautstark gegen ähnlich-lautende Gesetze in Israel oder Russland verwahrt haben. Dort wurden ausländische Nichtregierungsorganisationen in unterschiedlicher Art und Weise gezwungen, ihre Finanzquellen offenzulegen. Beck sieht darin keinen Widerspruch, denn gerade die russische Gesetzgebung sei offensichtlich politisch motiviert gewesen, weshalb sich ein Vergleich verbiete. In Russland würden als politisch eingestufte Nichtregierungsorganisationen mit ausländischen Geldgebern gezwungen, sich auf Anordnung des Justizministeriums öffentlich als ausländischer Agent zu deklarieren. “Das ist nicht erforderlich, um Transparenz zu machen”, sagt Beck. Da sei es doch eher darum gegangen, Menschenrechtsorganisationen zu diffamieren. 

Wie wichtig eine Kontrolle der ausländischen Finanzströme sei, macht Beck am “Doppelcharakter” der islamischen Organisationen fest. “Viele der Moscheeverbände, die wir hier haben, arbeiten in den Heimatländern als politische Bewegung oder als politische Partei”. Als Beispiel nennt er die in Köln ansässige Organisation ATIB, die auf Deutsch als “Union der Türkisch-Islamischen Kulturvereine in Europa e.V.” firmiert. ATIB wird vielfach als deutscher Arm der “Graue Wölfe”-Bewegung bezeichnet, die in der Türkei als nationalistische Partei gilt. Als weiteres Beispiel nennt Beck die Islamische Gemeinschaft Milli Görüs, ebenfalls mit Sitz in Köln. Sie sei in der Türkei ursprünglich Teil der Erbakan-Partei gewesen. Der türkische Politiker Necmettin Erbakan gilt als politischer Mentor des heutigen türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan und seiner Partei AKP. Milli Görüs ist in Deutschland seit vielen Jahren unter Beobachtung des Verfassungsschutzes, zeitgleich aber Mitglied des Islamrats für die Bundesrepublik.

Berlin Sunnitische Verbände beim Bundespräsidenten (picture-alliance/dpa/B. von Jutrczenka)

Die Vertreter von islamischen Verbänden zu Besuch bei Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Januar 2018.

Kein “Sondergesetz für Muslime”

Im Gespräch mit der DW zeigt sich der Vorsitzende des Islamrats für die Bundesrepublik Deutschland, Burhan Kesici, irritiert. Die Diskussion zeige, wie wenig die deutsche Öffentlichkeit über die “islamische Infrastruktur” wisse. “Ich kenne keine einzige Moschee, die vom Ausland finanziert wird”, behauptet Kesici. Er spricht von Einzelfällen, wenn Gehälter für Imame aus der Türkei fließen und macht einen Unterschied zwischen der Bezahlung von Imamen und den laufenden Kosten für den Betrieb der Moscheen.

“Die Gemeinden in Deutschland finanzieren sich durch Mitgliedsbeiträge und Spenden zu 100 Prozent selber.” Offizielle Statistiken zu diesem Thema gibt es nicht. Kesici warnt die Bundespolitik davor, wie im Fall Österreichs ein “Sondergesetz für Muslime” zu machen. “Wenn das allgemein gemacht wird, dann ist das in Ordnung, wenn es speziell nur für Muslime geschehen soll, dann sind wir selbstverständlich dagegen.”

Volker Beck Bundestagsabegordneter Die Grünen (picture alliance / dpa)

Volker Beck, früher religionspolitischer Sprecher der Grünen-Bundestagspartei

Für Volker Beck ist klar, dass es im Gegensatz zur muslimischen Community kleinere, religiöse Minderheiten aus dem Ausland gebe, die es schafften, sich in Deutschland ganz ohne fremdes Kapital zu finanzieren. “Da muss man den Muslimen sagen, ihr seid groß, ihr könnt das schon selber finanzieren.” 

In Österreich hat die Debatte zuletzt eine ganz neue Wendung genommen. In einem öffentlichen Hilferuf wandte sich der frischgewählte Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft Österreich, Ümit Vural, an die Öffentlichkeit. Österreich habe jetzt nach einer Vielzahl von Ausweisungen nicht mehr genug Imame, um den Moschee-Betrieb aufrechtzuerhalten. 

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Liveticker: Hertha BSC – Werder Bremen

HERTHA – BREMEN 1:1 (1:0)

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ABPFIFF!

90. Minute +6: TOOOOOR für Werder! PIZARRO! Unglaublich, der Oldie schießt unten durch die Mauer. Damit ist der 40-Jährige der älteste Torschütze der Bundesliga-Geschichte.

90. Minute +4: Gute Freistoßchance für Werder. Zentrale Position, 18 Meter vor dem Tor. 

90. Minute +3: Aufregung an der Seitenlinie. Klaasen will den Ball von Lazaro, es gibt eine kleine Rangelei. GELB für KLAASEN und für Hertha-Auswechselspieler IBISEVIC

90. Minute +1: Vier Minuten werden nachgespielt.

90. Minute: WECHSEL bei Hertha. DARIDA kommt für Duda.

87. Minute: Der Eindruck drängt sich auf, dass die Bremer noch eine Stunde weiterspielen könnten, ohne Torgefahr zu entwickeln. Sie brauchen einen “Lucky Punch”, sonst fahren sie geschlagen nach Hause.

83. Minute: Pizarro steckt im Strafraum auf Kruse durch, die Herthaner Rekik und Klünter klären gemeinsam, tun sich dabei aber weh. Beide können weitermachen.

80. Minute: WECHSEL bei Hertha: KLÜNTER spielt in der Schlussphase für Kalou. Trainer Dardai stärkt die Defensive.

77. Minute: GELB gegen Herthas LAZARO nach einem taktischen Foul an Augustinsson. Nach dem Freistoß, der folgt, kommt Langkamp in Tornähe an den Ball, kann ihn aber nicht kontrollieren.

75. Minute: Doppel-WECHSEL bei Bremen. MÖHWALD und SARGENT kommen, Rashica und Bargfrede verlassen den Platz.

74. Minute: Werder hat nun zwar deutlich mehr Ballbesitz, Torgefahr erzeugen die Bremer jedoch nicht.

72. Minute: GELB gegen BARGFREDE nach einem taktischen Foul an Duda.

69. Minute: Der erste Abschluss der Berliner im zweiten Durchgang. Grujics Distanzschuss fliegt jedoch deutlich über das Werder-Tor.

66. Minute: Werder macht weiter das Spiel. Hertha wäre gut beraten, offensiv wieder mehr zu tun. 

63. Minute: Bargfredes Schuss aus 25 Metern misslingt, der Ball fliegt fünf Meter links am Hertha-Tor vorbei. 

61. Minute: GELB für Bremens LANGKAMP, außerdem WECHSEL bei Werder: Für Johannes Eggestein kommt Oldie PIZARRO. 

59. Minute: Duda stürmt mit großen Schritten dem Werder-Tor entgegen, doch ein Bremer Verteidiger spitzelt ihm den Ball noch vom Fuß. Die folgende Ecke bleibt folgenlos.

57. Minute: WECHSEL bei Hertha: Für den verletzt ausgeschiedenen Torunarigha kommt SKJELBRED. 

55. Minute: Herthas Torunarigha humpelt vom Platz. Er kann nicht weiterspielen. 

55. Minute: Hertha hat den Schwung der ersten Hälfte in der Kabine gelassen – bisher jedenfalls.

53. Minute: Kruse zieht aus 20 Metern ab, über das Tor der Berliner.

48. Minute: Werder-Trainer Kohfeldt scheint seiner Mannschaft ins Gewissen geredet zu haben. Die Bremer starten engagierter in die zweiten 45 Minuten. 

46. Minute: Die zweite Halbzeit läuft. Beide Trainer haben noch nicht gewechselt.

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Zweimal Aluminium durch Selke und Duda, ein Tor von Selke (25.) – Hertha führt völlig verdient nach 45 Minuten gegen Werder mit 1:0. Die Bremer haben sich im ersten Durchgang keine einzige gute Torgelegenheit erarbeitet.

HALBZEIT!

45. Minute +1: Zwei Minuten werden nachgespielt. 

45. Minute: Werder-Stürmer Rashica versucht es aus 18 Metern, sein Schuss misslingt völlig – symptomatisch. 

44. Minute: Herthas Torunarigha muss behandelt werden, nachdem er sich den Fuß verdreht hat. Er kann aber weiterspielen. 

41. Minute: Bremen enttäuscht bisher auf ganzer Linie. Werder ist dem Hertha-Tor noch nicht gefährlich nahe gekommen.

38. Minute: Der zweite Aluminiumtreffer der Berliner. Duda schießt einen Freistoß aus gut 20 Metern an die Latte. Da wäre Pavlenka nicht herangekommen. 

35. Minute: Hertha setzt Bremen unter Druck. Gleich dreimal bekommen sie den Ball nicht aus der Gefahrenzone heraus. Doch die Berliner können kein Kapital daraus schlagen.

31. Minute: Eine halbe Stunde ist gespielt, Hertha führt – und das verdient. Die Berliner haben deutlich mehr Zug nach vorne.

27. Minute: GELB für Hertha-Verteidiger REKIK nach einem groben Einsteigen gegen Kruse.

⚽ 25. Minute: TOOOOR für Hertha! SELKE! Die Berliner kontern im eigenen Stadion: Kalou legt für Selke auf, und der überwindet aus sechs Metern Werder-Torwart Pavlenka. 

1. Bundesliga | Hertha BSC v SV Werder Bremen | Tor 1:0 (Getty Images/Bongarts/S. Franklin)

Selke (r.) dreht ab, nachdem er den Ball an Pavlenka vorbei ins Tor befördert hat

21. Minute: Wieder hätte Stark Gelb sehen müssen, nach einem Foul an Rashica. Doch Schiri Storks belässt es bei einer Ermahnung. 

21. Minute: Beinahe das 1:0 für die Berliner! Selke hämmert den Ball aus zehn Metern an den rechten Pfosten.

16. Minute: Herthas Stark legt Klaasen vor dem Strafraum. Schiri Storks lässt weiterspielen. Das war ein Foul. Es hätte Freistoß geben müssen und mindestens Gelb für Stark. 

16. Minute: Die erste Viertelstunde ist gespielt, beide Teams wirken noch etwas verkrampft und in ihren taktischen Zwängen gefangen. 

13. Minute: Die erste “Halbchance” für die Berliner. Lazaro spielt Selke im Strafraum an, doch das Zuspiel war zu unpräzise. Der Ball verspringt Selke.

11. Minute: Torunarigha hat bei einem Zweikampf einen Schlag in den Bauch bekommen und bleibt liegen. Er kann aber weiterspielen.

10. Minute: Hertha-Trainer Dardai signalisiert seinem Team: nach vorne verschieben.

7. Minute: Noch hat sich keine der beiden Mannschaften eine Torchance erarbeiten können. Die Abwehrreihen wirken konzentriert.

3. Minute: Hertha presst in der Anfangsphase aggressiv und stört die Bremer bereits in deren Hälfte. 

ANPFIFF! 

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18.29 Uhr: Schiedsrichter der Partie ist Sören Storks. 45.000 Zuschauer sind ins Berliner Olympiastadion gekommen. i

18.27 Uhr: Hertha BSC beginnt ohne Stürmer Vedad Ibisevic. Das ist die Startelf der Berliner, die Trainer Dardai ins Rennen schickt: Jarstein – Lazaro, N. Stark, Rekik, Torunarigha – Grujic, Lustenberger – Kalou, Duda, Mittelstädt – Selke.

18.23 Uhr: Werders Stürmer Milot Rashica, am vergangenen Sonntag Doppeltorschütze beim 4:0 gegen Augsburg hat seine Rückenprobleme überwunden und kann heute auflaufen. Das ist die Startelf der Bremer: Pavlenka – Langkamp, Bargfrede, Moisander – Gebre Selassie, M. Eggestein, Klaassen, Augustinsson – J. Eggestein, M. Kruse, Rashica. 

18.20 Uhr: Werder Bremen ist in diesem Jahr noch ungeschlagen und will diese Serie auch heute beim Gastspiel in Berlin fortsetzen. 

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Auch im ersten Spiel nach dem Neuanfang mit Sportvorstand Thomas Hitzlsperger hat sich die sportliche Krise des VfB Stuttgart fortgesetzt. Der abstiegsbedrohte Bundesligist verlor gegen den Champions-League-Aspiranten RB Leipzig mit 1:3 (1:1). Yussuf Poulsen mit einem Doppelpack (6./74. Minute) und Marcel Sabitzer (68.) trafen für Leipzig. Für den VfB glich Steven Zuber per Handelfmeter zwischenzeitlich aus (16.). Das RB-Team von Trainer Ralf Rangnick festigte damit seinen vierten Rang. Der Abstiegskandidat aus Stuttgart mit dem unter Druck stehenden Trainer Markus Weinzierl hat von den vergangenen sieben Bundesliga-Partien sechs verloren. 

Spiel verpasst? Dann können Sie hier im DW-Liveticker nachlesen:

STUTTGART – LEIPZIG 1:3 (1:1)

andere Spiele:

SCHALKE – FREIBURG 0:0 (0:0)
HOFFENHEIM – HANNOVER 3:0 (2:0)
WOLFSBURG – MAINZ 3:0 (1:0)

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Der nächste Rückschlag für den VfB. Die Stuttgarter verlieren gegen klar bessere, aber keineswegs überragende Leipziger mit 1:3. Jetzt könnte es eng werden für Trainer Markus Weinzierl. 

ABPFIFF!

90. Minute +1: Drei Minuten werden nachgespielt. 

90. Minute: WECHSEL bei Leipzig: Doppeltorschütze Poulsen verlässt den Platz, für ihn kommt CUNHA.

86. Minute: Letzter WECHSEL bei den Stuttgartern: SOSA ersetzt Insua. 

84. Minute: Der Ball liegt im Netz, doch Gomez’ Torjubel bricht schnell ab. Er stand klar im Abseits. Weiter 1:3.

83. Minute: Die VfB-Fans fordern in Sprechchören die Entmachtung des Vereinspräsidenten: “Dietrich raus!”

80. Minute: WECHSEL beim VfB: DONIS kommt für Beck.

80. Minute: Gute Chance für den VfB: Esswein schlenzt den Ball Richtung rechtes Eck, doch Gulacsi pariert glänzend. Der folgende Eckball bringt nichts ein. 

78. Minute: WECHSEL bei Leipzig: Werner geht, ILSANKER kommt. 

75. Minute: WECHSEL bei Stuttgart: DIDAVI ersetzt Castro.

⚽ 74. Minute: TOOOOR für Leipzig! POULSEN! Nach einem schönen Steilpass von Adams schiebt Poulsen eiskalt zum 3:1 für die Gäste ein. War es das für VfB-Trainer Weinzierl?

71. Minute: Kann der VfB noch einmal zurückkommen? Gleich wird Trainer Weinzierl wechseln.

⚽ 68. Minute: TOOOOR für Leipzig! SABITZER schlenzt den Ball über die Mauer der Stuttgarter hinweg in den linken Torwinkel! 2:1 für die Gäste. 

Fußball Bundesliga VfB Stuttgart vs. RB Leipzig | Tor (1:2) (Getty Images/Bongarts/C. Kaspar-Bartke)

Besser kann man diesen Freistoß nicht schießen als es Leipzigs Sabitzer (l.) getan hat, der Ball landet im Winkel

67. Minute: Gute Freistoßchance für Leipzig nach einem Foul an Poulsen, 18 Meter vor dem Tor, zentrale Position.

64. Minute: Esswein setzt sich im Strafraum durch, Gomez verpasst, doch Ascacibar zieht ab und zwingt Leipzigs Torwart Gulacsi zu einer Glanzparade. Das hätte tatsächlich das 2:1 für den VfB sein können.

62. Minute: Über eine Viertelstunde ist in der zweiten Hälfte gespielt. Wir verzeichnen keine wirklich gute Torchance seit der Pause. 

59. Minute: Unter den 50.000 Zuschauern ist auch Bundestrainer Joachim Löw. Begeistert wirkt er nicht. Wovon auch?

58. Minute: WECHSEL bei Leipzig: BRUMA ersetzt Forsberg.

56. Minute: Leipzig hat mehr Ballbesitz, aber der VfB verteidigt mit Leidenschaft. Eine Partie für Liebhaber hoher Fußballkunst ist es nun wirklich nicht.

52. Minute: Weiterhin leisten sich beide Teams viele Ballverluste. Sowohl dem Spiel der Stuttgarter, als auch dem der Leipziger fehlt es an Präzision. 

50. Minute: Leipzigs Demme versucht es mit einem Distanzschuss. Drüber.

48. Minute: VfB-Verteidiger Pavard klärt stark vor Werner, der sechs Meter vor dem Tor in Schussposition war, aber zu lange wartete.

47. Minute: Forsberg zieht aus 18 Metern ab, VfB-Torwart Zieler hält ohne Mühe, der Schuss war nicht platziert genug.

46. Minute: Die zweite Halbzeit hat begonnen. Beide Teams sind unverändert aus den Kabinen gekommen.

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Es war eine niveauarme erste Halbzeit. Leipzig begann stürmisch und ging folgerichtig durch den Treffer von Poulsen in Führung (6.). Der Ausgleich für den VfB durch den von Zuber verwandelten Foulelfmeter (16.) war glücklich. Danach verflachte das Spiel vollends.

HALBZEIT!

45. Minute +2: Die erste echte Chance für den VfB: Nach einem Freistoß von Castro von der linken Seite kommt Kabak fünf Meter vor dem Tor zum Kopfball. Sabitzer klärt zur Ecke. Die bleibt folgenlos. 

45. Minute +1: Zwei Minuten werden nachgespielt.

43. Minute: Nach gutem Beginn haben auch die Leipziger den Spielfaden verloren. 

40. Minute: Seit über 20 Minuten gab es keinen Schuss mehr aufs Tor, hüben wie drüben. Das sagt eigentlich alles.

38. Minute: Spektakuläre Abwehr von Leipzigs Torwart Gulacsi. Nach einem langen Ball in Richtung seines Tors klärt er vor dem Strafraum per Kopf. 

34. Minute: Die Stuttgarter versuchen es meist mit hohen Flanken in den Strafraum, das bereitet der Leipziger Abwehr bisher keine Mühe. RB hat in dieser Saison gerade mal 19 Gegentreffer kassiert und hat damit die beste Defensive der Liga.

31. Minute: Viele Nickligkeiten, viele Unterbrechungen. Ein richtiger Spielfluss kommt derzeit nicht zustande. 

28. Minute: Gerade noch so hat Leipzigs Torwart Gulacsi vor dem herangrätschenden Esswein abschlagen können. Wäre der Stuttgarter an den Ball gekommen, wäre es gefährlich geworden. 

25. Minute: Die Leipziger sind die bessere Mannschaft. Der aus ihrer Sicht unglückliche Ausgleich per Handelfmeter hat sie nicht aus dem Konzept gebracht.

24. Minute: GELB gegen Leipzigs SABITZER.

22. Minute: GELB gegen VFB-Mittelfeldspieler CASTRO nach einem Foul an Sabitzer.

19. Minute: Werner zieht auf der rechten Seite aus spitzem Winkel ab. Sein Flachschuss zischt einen Meter am linken Pfosten des VfB-Tors vorbei. 

⚽ 16. Minute: TOOOOR für den VfB! ZUBER verwandelt den Elfmeter zum 1:1. Hart und flach ins linke Eck, keine Chance für Leipzigs Torwart Gulaczi. 

Fußball Bundesliga VfB Stuttgart vs. RB Leipzig | Tor (1:1) (Imago/ActionPictures/P. Schatz)

Zuber lässt Gulacsi keine Chance und verwandelt den Handelfmeter zum 1:1

13. Minute: VfB-Torjäger Gomez reklamiert ein Handspiel des Leipzigers Orban im Strafraum. Der Videobeweis muss her: Elfmeter!

11. Minute: Die Stuttgarter wirken konsterniert. 

8. Minute: Was für ein Fehlstart des VfB in dieses Spiel! Die Leipziger dagegen können sich jetzt zurückfallen lassen und auf Konter lauern. 

⚽ 6. Minute: TOOOOR für Leipzig! POULSEN! Werner setzt sich im Strafraum auf der linken Seite durch, passt scharf vor das Tor. Kempf gelingt es nicht, den Ball wegzuschlagen, und Poulsen hämmert das Leder aus kurzer Entfernung ins Netz. 

Fußball Bundesliga VfB Stuttgart vs. RB Leipzig | Tor (0:1) (Imago/MIS/B. Feil)

Auftakt nach Maß für Leipzig: Poulsen (l.) hämmert den Ball in die Maschen

4. Minute: Der VfB beginnt nervös, viele Ballverluste. 

1. Minute: Der erste Konter der Leipziger. Werner sprintet über links, doch sein Pass in die Mitte findet keinen Abnehmer.

ANPFIFF!

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15.29 Uhr: Schiedsrichter der Partie ist Felix Zwayer. 50.000 Zuschauer sehen das Spiel im Stuttgarter Stadion. 

15.27 Uhr: Diese RB-Startelf schickt Rangnick auf den Platz: Gulacsi – Klostermann, Konaté, Orban, Halstenberg – Adams, Demme – Sabitzer, Forsberg – Poulsen, Werner.

15.24 Uhr: Ralf Rangnick will sich von der heiklen Situation seines Trainerkollegen Markus Weinzierl beim VfB Stuttgart nicht beeinflussen lassen und seine Leipziger Mannschaft, aktuell auf Tabellenplatz vier, auf Sieg spielen lassen. “Ich war auch schon mal in so einer Situation. Aber darauf wird niemand Rücksicht nehmen”, sagte Rangnick mit Blick auf Weinzierl.

15.21 Uhr: Weinzierl verzichtet zunächst überraschend auf Kapitän Christian Gentner. Auch Spielmacher Daniel Didavi steht nicht in der Startelf, dafür aber Mittelstürmer Mario Gomez. Der 33-Jährige ersetzt den Rot-gesperrten Nicolas Gonzalez. Das ist die VfB-Startelf: Zieler – Pavard, Kempf, Kabak – Beck, Ascacibar, Castro, Insua – Esswein, Zuber – Gomez.

15.18 Uhr: Für VfB-Trainer Markus Weinzierl geht es um die sprichwörtliche Wurst. Verlieren die Stuttgarter auch gegen den VfB Leipzig, dürfte er wohl seinen Job los sein. “Als Trainer lebst du von Spiel zu Spiel, von Tag zu Tag”, sagt Weinzierl. Seine bisherige Punkte-Ausbeute ist mager: Aus 14 Spielen unter seiner Leitung holte der VfB gerade mal zehn Punkte. In den letzten sechs Partien kassierten die Stuttgarter fünf Niederlagen. Am Dienstag hatte sich der VfB von Sportvorstand Michael Reschke getrennt. Neuer Sportchef ist Ex-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger.

15.15 Uhr: Herzlich willkommen zum DW-Liveticker!

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Inger Andersen wird neue UN-Umwelt-Chefin

Die Wirtschaftswissenschaftlerin Inger Andersen ist seit 2015 Leiterin der Weltnaturschutzunion IUCN. Davor hatte sie 15 Jahre lang verschiedene Führungspositionen bei der Weltbank inne, wo sie sich auf die Themen Wasser, Umwelt und nachhaltige Entwicklung mit besonderem Schwerpunkt auf Afrika und dem Nahen Osten konzentrierte.

Vor ihrer Tätigkeit bei der Weltbank arbeitete die Dänin bei den Vereinten Nationen, zunächst im Sudan-Sahel-Büro der UN, das sich mit Dürre- und Wüstenproblemen beschäftigt. Später wurde sie bei einer UN-Unterorganisation zur Koordinatorin für Wasser und Umwelt für die Arabische Region ernannt. Andersen stammt aus der norddänischen Stadt Jerup. 

Die 60-Jährige zeigte sich von der Ernennung zur neuen Chefin des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) geehrt: “In dieser für den Planeten und die Menschheit ernsten Epoche war Umweltbewusstsein noch nie so wichtig.” Die Personalie wurde von UN-Generalsekretär António Guterres bestätigt. Inger Andersen folgt auf den Norweger Erik Solheim. Er war im November zurückgetreten, nachdem Unregelmäßigkeiten in der Abrechnung von Dienstreisen ans Licht gekommen waren. Der 64-Jährige hatte sich damit gerechtfertigt, dass umfangreiches Reisen wichtig sei, um die Arbeit des UN-Umweltprogramms sichtbar zu machen.

Nächster UN-Umweltgipfel im März

Hauptsitz von UNEP ist Kenias Hauptstadt Nairobi. Das Programm koordiniert die Umweltaktivitäten der UN, entwickelt politische Instrumente für den internationalen Umweltschutz und berät Länder. Im Vergleich zu anderen UN-Organen wird dem Umweltprogramm allerdings weniger politisches Gewicht nachgesagt. Alle zwei Jahre versammeln sich Staats- und Regierungschefs, Umweltminister und Experten zu einem UN-Umweltgipfel in Nairobi. Das nächste Treffen ist im März.

Schon vor ihrer offiziellen Ernennung durch Guterres hatte der deutsche Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth Andersen gratuliert: Die UN werde mit ihr eine “überzeugende Anwältin für die globale Umwelt haben!”. Flasbarth hatte sich ebenfalls auf den Posten beworben. Er bleibt voraussichtlich im Bundesumweltministerium. Flasbarth war bereits vor drei Jahren als Kandidat für den Posten des UN-Umwelt-Chefs angetreten, hatte aber gegen Solheim verloren.

In der Vergangenheit standen bereits zwei Deutsche an der Spitze: der frühere Bundesumweltminister Klaus Töpfer und der jetzige Leiter des UN-Entwicklungsprogramms, Achim Steiner.

pg/AR (dpa, afp)

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Auslands-Ticker: Proteste in Tirana

Sie sei bestechlich und habe Verbindungen zum organisierten Verbrechen – das sagt die albanische Opposition über die Regierung. Doch die überzieht ihrer Gegner mit denselben Vorwürfen. Bei Zusammenstößen in der Hauptstadt Tirana kam es zu gewaltsamen Protesten.

 

Kurden rücken gegen Dschihadisten vor

Steht die letzte Bastion der Terrormiliz “Islamischer Staat” in Ostsyrien vor dem Fall? Nach Angaben von kurdischen Kämpfern ist der Ort Baghus eingekesselt. Schon bald gebe es gute Nachrichten, hieß es.

 

Merkels flammendes Plädoyer für Multilateralismus

Auf der Münchner Sicherheitskonferenz hat US-Vizepräsident Mike Pence die diametral unterschiedlichen Ansichten der USA und Deutschlands deutlich gemacht. In seiner Rede widersprach Pence in fast allen Punkten seiner Vorrednerin, Bundeskanzlerin Angela Merkel. Für Merkels Rede gab es langen Applaus. 

 

Missbrauch: Ex-Kardinal McCarrick entlassen

Wenige Tage vor dem Vatikan-Gipfel zum Thema Missbrauch hat Papst Franziskus den früheren Washingtoner Erzbischof Theodore McCarrick aus dem Klerikerstand entlassen – für Geistliche die im Kirchenrecht vorgesehene Höchststrafe. Der 88-Jährige wurde unter anderem des sexuellen Fehlverhaltens mit Minderjährigen und Erwachsenen für schuldig befunden.

 

Überraschende Wahlverschiebung

Nigeria - Verschiebung der Präsidentschaftswahlen (Getty Images/AFP/K. Sulaimon)

Der Chef der Wahlkommission, Mahmood Yakubu, verkündet die Entscheidung

Eine Woche später als geplant – am 23. Februar – soll nun der Urnengang in Nigeria stattfinden. Das wurde nur wenige Stunden vor der geplanten Öffnung der Wahllokale bekanntgegeben. Nach Angaben der Wahlkommission gibt es logistische Probleme.

 

“Missachtung der Gewaltenteilung”

Gegen den von US-Präsident Trump ausgerufenen Notstand formiert sich immer mehr Widerstand. Zwei Bundesstaaten kündigen Klagen an, auch Unternehmen wollen gerichtlich vorgehen. Der Justizausschuss des Repräsentantenhauses spricht von “Missachtung der Gewaltenteilung” und hat Ermittlungen angekündigt

 

Mueller fordert bis zu 24 Jahre Haft für Manafort

Geht es nach dem US-Sonderermittler Robert Mueller soll der frühere Wahlkampfchef von US-Präsident Donald Trump, Paul Manafort, für bis zu 293 Monate hinter Gitter. Zudem droht dem Ex-Lobbyisten eine Geldstrafe von bis zu 24,3 Millionen Dollar. Eine Bundesrichterin hatte es zuvor als erwiesen angesehen, dass Manafort die Ermittler wiederholt angelogen und damit gegen eine Vereinbarung mit Mueller verstoßen hatte.

 

Hilfsgüter und Sanktionen

Die USA wollen 200 Tonnen Hilfsgüter an die kolumbianische Grenze zu Venezuela bringen. Die venezolanische Armee blockiert den Grenzübergang und Staatschef Nicolás Maduro lehnt die Hilfe ab. Washington hat unterdessen neue Sanktionen gegen den Chef der staatlichen Ölgesellschaft und Geheimdienstmitarbeiter verhängt.

 

Diplomat zurück 

Gut eine Woche nach der Abberufung des französischen Botschafters aus Rom, ist Christian Masset wieder an seinen Arbeitsplatz zurückgekehrt. Bei einem Treffen mit Italiens Präsident Mattarella überbrachte er eine Einladung von Präsident Macron zum Staatsbesuch in Paris.

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